Biographie

Kindheit und Jugend

Die Musikerin, Sängerin und auch Dichterin wurde am 6.Juli 1967 als Heather Allison Frith in Bermuda geboren. Als junges Mädchen kam sie viel herum in der Welt, weil ihre Eltern mit ihr, ihrem Bruder Mishka und ihrer Schwester Susannah einige Zeit auf einem Segelboot verbrachten.
In den USA machte sie ihren Schulabschluss und studierte danach an der Rhode Island School of Design Darstellende Kunst mit den Schwerpunkten Film, Animation und Video. Nach ihrem Abschluss 1989 zog sie wieder nach London, um dort ihre Karriere zu starten.

Musikalische Anfangszeit

Durch die Begegnung mit ihrem späteren Ehemann Felix Tod, dem Sänger von Candyland veröffentlichte sie 1990 ihre erste Single Heather Frith EP. Da ihr Nachname oft falsch ausgesprochen wurde, trat sie nun unter dem Künstlernamen Heather Nova auf. Sie veröffentlichte 1993 ihr erstes Album und gab erste Konzerte. Ihre Musik entwickelt sich vom Indie-Rock in Richtung Pop. Besonders auffällig war die Integration eines Cellos. Sie begann auch ihre Leidenschaft für die Malerei auszuleben und gestaltete einige Album Cover selbst.

Durchbruch

Den internationalen Durchbruch schaffte sie mit ihrem erstem Studioalbum Oyster im Jahre 1994. Daraufhin tourte sie zwei Jahre lang durch die Welt und spielte in vielen Ländern. Es folgten weitere Alben und Tourneen. Nebenbei beschäftigte Heather Nova sich mit vielen andern Projekten wie z.B. der Zusammenarbeit mit der schwedischen Band Eskobar. 2002 veröffentlichte sie ein Gedichtband mit 45 selbst geschriebenen Gedichten und Zeichnung. Sie zog von London zurück nach Bermuda und kaufte sich ein Haus.

2004 wird ihr Sohn Sebastian geboren. Seit 2005 war Heather Nova auch sehr sozial engagiert und unterstützte mit ihrem Erlös eine große Anzahl sozialer Projekte. Tierschutz, Umweltschutz wie auch die Förderung der Jugend in Bermuda machte sie sich zu ihren Aufgaben. Es folgten weitere Alben, Konzerte und Tourneen. Die letzte Tournee fand im Sommer 2010 statt.

Martijn van de Streek – Wikimedia.org

Diskografie

Stand 2014

Alben

1990: These Walls (EP, Vinyl – als Heather Frith)
1993: Glowstars
1993: Blow (Live-Album)
1994: Oyster
1995: Live from the Milky Way (Live-Album)
1997: The First Recording (Wiederveröffentlichung der These-Walls-EP, CD)
1998: Siren
2000: Wonderlust (Live-Album)
2001: South
2003: Storm
2005: Redbird
2008: The Jasmine Flower
2011: 300 Days at Sea

Singles

1993: Spirit in You
1995: Walk This World
1995: Maybe an Angel
1996: Truth and Bone
1998: London Rain
1998: Heart and Shoulder
1999: I’m the Girl
1999: Gloomy Sunday
2001: I’m No Angel
2001: Virus of the Mind
2002: Someone New (Eskobar feat. Heather Nova)
2003: River of Life
2005: Welcome
2005: Together as One
2007: Renegade
2011: Higher Ground
2013: Save a Little Piece of Tomorrow
2014: All That Matters (mit Rea Garvey)